„Und täglich grüßt das Murmeltier“ auf Ecstasy: Sourcecode
Duncan Jones Film hat man mit Bangen erwartet. Zweierlei Bangen: wir wollten man nach Moon, wieder einen unterhaltsamen SiFi-Film mit Tiefgang sehen; und wir wollten den sympatischsten lebenden jungen Filmemacher (eingewisserblick) nicht einen schlechten zweiten Film abliefern sehen. Nach dem Sourcecode-Preview können wir Jonesanhänger uns entspannt zurücklehnen. Sourcecode kann nicht ganz an Moon anschließen, ist aber für einen ersten zweiten Film sehr gelungen.
Colter Stevens (Jake Gyllenhaal, aus Brockeback Mountain) ist ein Airforce-Piloten auf einer Mission im „Source Code“ - einer Art Simulation mit der es möglich ist in die letzten acht Minuten eines Verstorbenen einzutauchen. Seine Acht-Minuten-Mission wiederholt sich so lange bis er die Bombe findet, die einen Zug sprengte. Aber warum will Ihm keiner sagen wo er sich befindet, und was wird mit Ihm geschehen, wenn er die Bombe gefunden hat?
Viele Kritiker haben bemerkt, dass der Plot etwas verwaschen ist. Tatsächlich kann man die Geschichte nicht vollends logisch auflösen. Es ist aber nicht weiter störend, da der Film ein Tempo vorgibt, dass einen nicht lange darüber grübeln läßt; und es macht Spaß, das selbe Zugabteil immer wieder neu zu entdecken.
Mit dem zweiten Film können wir schon eine Handschrift Ducan Jones entrdecken: er läst die Schauspieler immer ein wenig ein wenig expressiver spielen, als man es gewohnt ist. Und seine Schauspieler setzen das wunderbar um. A train bigger than life - ein schöner, actiongeladener, SiFi-Film!
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