Skitzen zwischen schlechten Filmen
Gestern nur schlechte Filme, deren Namen nicht erwähenswert sind. Desweiteren einschläfernde, Experimentalkurzfilme.
Am abgesperrten Strand hinter den kleinen weißen Ländertipis liegen die Besucher des 63 Filmestivals in Cannes in der Sonne. Unter ihnen eingeschlichene wie Ich, die nach dem Kaffe süchtig geworden sind, den man bekommt, wenn man sich nach Italienischen coproduktionen erkundigt.
Zu meiner rechten liegt eine junge Frau, ende zwanzig mit rotem Gesicht und blonden schulterlangen Haare die im Liegen wie ein Rechen aufgegangen sind, den Blackbury am Ohr und Tränen in den Augen. “Zwei Monate schon,” meint sie zu wissen “geht das schon so… J’en ai mare! Ich habe genug, genug habe ich davon.” […] “Drei Monate schon geht das so, ich habe genug.” […] “Um zehn sagst du, ja, doch, dann bis zehn”
Links von mir eine Gruppe Amerikaner. Verdacht auf Jungproduzenten. Drei Jungs und ein Mädchen; ein Bauchansatz mit Kurzhaarfrisur, ansonsten alle mit Schulterlangem, durchgearbeitetem Haar, und wenn möglich mit gepfegtem Fünftagebart. Der surfigste von Ihnen, während er Sonnencreme in unter die schmale blaue Badehose des Mädchens reibt: “It’s so boring to watch Movies in Cannes. After a day of meetings, you’re tirded. Then you’ve got to wait until everyone’s seated, like 20 minutes. Then you fall asleep. You wake up when Joney Depp is on screen and you think “wow. that’s Jonny Depp.”
Le Cinema est ma maitresse
Ein guter Film über Ingmar Bergmann in dem Scorcese mit seiner Eisverkäuferstimme Voice Over macht. Einen Satz von Strindberg behalten: “Despite my understandable Melacoly in never could take things completly serious.”